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Speicherkarten sind unsere Welt

Digitalkamera: Die richtige Speicherkarte gibt den Ausschlag

geschrieben von admin

Zwar besitzen Digitalkameras einen internen Speicher, jedoch ist dieser nicht sehr groß. Durchschnittlich beträgt die Speicherkapazität nur 30 bis 50 Megabyte, sodass nur einige wenige Aufnahmen gespeichert werden können. Daher wird eine zusätzliche Speicherkarte benötigt, damit die fotografierten Bilder auch wirklich gespeichert werden können. Doch je nach Kamera gibt es verschiedene Formate.

SD-Karten werden am meisten verwendet

Die am häufigsten verwendeten Formen sind die SD-Karten beziehungsweise auch ihre Weiterentwicklung die SDHC-Karten. Weitere ihrer Einsatzgebiete sind Navigationsgeräte, MP3-Player und die Spielkonsole Nintendo Wii. Wer bereits eh solche Geräte nutzt, der sollte auch beim Kauf einer Digitalkamera zu einem Modell mit einem SD-Kartenslot greifen. Denn so können die Karten ausgetauscht werden. Die Speicherkapazität einer gängigen SD-Karte beträgt bis zwei Gigabyte und sie kosten weniger als zehn Euro. Die SDHC-Karten sind hingegen mit bis zu 32 Gigabyte zu kaufen, aber auch nicht gerade günstig. Wer eine ältere Kamera besitzt sollte aufpassen, wenn er sich eine neue Speicherkarte kaufen möchte. Denn nicht jedes Modell kann von einer SDHC-Karte gelesen werden.

Im Gegensatz zu den Speicherkarten sind Memory-Sticks bei einer gleichen Speicherkapazität sehr teuer. Diese Sticks kommen in vielen Sony Geräten zum Einsatz. Die Kameras von Fujifilm und Oympus werden mit der xD-Picture-Card ausgestattet. Diese liegt etwa auf dem gleichen Preisniveau.

Auf die Auflösung kommt es an

Je nachdem welche Auflösung für die Bilder eingestellt ist, passen unterschiedlich viele Fotos auf die Speicherkarte. Bei den meisten Geräten hat der Nutzer die Möglichkeit aus verschiedenen Qualitäten zu wählen. Dabei ist natürlich klar, dass je besser die Qualität ist, desto größer ist auch der benötigte Speicherplatz. Bei einer Auflösung von zehn Megapixel fasst eine 2-Gigabyte-Speicherkarte in etwa 1000 Bilder. All diejenigen, die ihre Bilder weiterbearbeiten oder auch großformatige Abzüge machen möchte, die sollten darauf achten, dass es mit der Kamera auch möglich ist in einem unkomprimierten Format, wie zum Beispiel TIFF oder RAW, gespeichert werden kann. Dafür sollte natürlich eine große Speicherkarte vorhanden sein. Compact-Flash-Karten können derzeit mit einer Kapazität von bis zu 64 Gigabyte aufwarten. Jedoch kommen diese hauptsächlich bei den digitalen Spiegelreflex-Kameras zum Einsatz.

Selbstverständlich muss die Karte entsprechend mehr Speicherplatz haben, wenn mit der Kamera auch Videos und hier im Besonderen HD-Videos aufgenommen werden sollen, da der Platzbedarf hier wesentlich größer ist. Mittlerweile gibt es aber auch Hersteller, die Highspeed-SD-Karten verkaufen, die speziell für Kameras bestimmt sind. Die Bilddaten werden hier viel schneller geschrieben, sodass der Fotograf mehr Bilder aufnehmen kann, weil die Kamera schneller wieder reagiert.

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