Keine externen Speicherkarten für Windows Phone 7
Nach Vorbild der Apple Software für das iPhone will Windows jetzt auch für die 7. Auflage seiner Smartphone-Software ausgerechent diejenigen Elemente gleichermaßen übernehmen, die beim Konkurrenten schon für starke Kritik bei Medien und Verbrauchern sorgten. Letztlich ist das aber im Prinzip nur eine Gleichstellung des Wettbewerbnachteils. Also ist auch die technische Auflage nur den internen Speicher und keine Karten verwenden zu können marktwirtschaftlich zunächst völlig legitim.
Keine Wahl aus Sicherheitsgründen
Windows gibt an, dass das Betriebssystem in erster Linie aus Sicherheitsgründen keine externen Speicherkarten erlaubt. Dabei sollen die internen Speicher der Smartphones dafür mindestens über 8 GB Speicherplatz verfügen. Wer ein älteres Smartphone mit dem neuen Betriebssystem betreiben will kann da schonmal in Bedrängnis kommen. Erlaubt ist laut Windows ein interner Kartenslot, an den der Kunde selbst nicht herankommt. Dafür hat er die Möglichkeit das Telefon einzuschicken und vom Hersteller oder Fachhändler den Speicher nachrüsten zu lassen. Sinn und Zweck der Übung ist angeblich eine Erhöhunh der Sicherheit, da so keine Speicherkarten im Telefon verwendet werden können, die zuvor in anderen Geräten benutzt wurden und dabei mit Viren, Trojaner oder ähnlichen sicherheitsrelevanten Malware Programmen verseucht wurden.
Und der wahre Grund?
Ein wahrscheinlich wichtigerer Grund für die Einschränkung der Nutzerfreiheit ist aber wohl, dass Micorsoft ähnlich wie Apple ein Auge auf den Stromverbrauch hat. Eine externe Schnittstelle verbraucht mehr Strom und damit würde sich auch die Akkulaufzeit drastisch verkürzen. Verbraucherstimmen im Internet kritisieren außerdem, dass was bei Apple hingenommen wird, bei Micorsoft so heftig in die Kritik gerät. Aber schön wäre es doch gewesen wenn der Software Riese um Bill Gates seinen Wettbewerbsvorteil erkannt und genutzt hätte.